Das Angebot findet als Abendveranstaltung am Donnerstag, 23.1.2025, 18.00 bis 19:30 Uhr im Gewerkschaftshaus Oberhausen, Willi-Haumann-Saal, Friedrich-Karl-Straße 24, 46045 Oberhausen, statt. Unsere Referent*innen sind Karsten Wilke und Anke Hoffstadt vom Forschungssschwerpunkt Rechtsextremismus / Neonazismus der Hochschuel Düsseldorf (forena).
Die Frage, ob sich die Demokratie die Intoleranz gegenüber jenen, die sie abschaffen möchten, leisten kann, ist in Deutschland so alt wie das Grundgesetz – entstanden aus dem „Nie wieder!“ der frühen Nachkriegsjahre. 75 Jahre später diskutieren wir Grenzen und Möglichkeiten von Verboten von extrem rechten Parteien und Vereinigungen aus konkretem und aktuellem Anlass. Was lässt sich aus der Geschichte von Verbotsverfahren gegen rechte Parteien und Organisationen für die Gegenwart lernen? Was kann ein Verbot rechter Parteien leisten und was sind Grenzen rechtsstaatlicher Interventionen gegen rechte Ideologie und Praxis?
Neben Arbeit und Leben sind die gemeinsamen Veranstalter die VHS Oberhausen, Omas gegen Rechts und das Antifaschistische Bündnis. Gefördert wird die Veranstaltung von NRWeltoffen.
Sie sind gerne eingeladen, wir freuen uns - aus Planungsgründen - über eine Anmeldung!
"Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Organisationen, Gruppierungen oder Bewegungen angehören, dieser Szene zuzuordnen sind oder die durch antisemitische, nationalistische, rassistische oder sonstige menschenverachtende Handlungen oder Verlautbarungen in Erscheinung treten oder bereits getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen."
