Jetzt fand das zweite Netzwerktreffen am 11.6.2025 mit Akteuren aus Oberhausen in der VHS Oberhausen statt. Das Projekt wird von drei Partnern: Arbeit und Leben NRW/Oberhausen, VHS Oberhausen und LV der VHS getragen. (Ein weiterer Standort ist Herten, hier ist das Bildungswerk der Wirtschaft bei der Erarbeitung von Lösungen für Jugendliche ohne Schulabschluß beteiligt). Das Projekt wird gefördert vom BMFTR (Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt)
Der erste Projektschritt am Standort Oberhausen ist mit der Beendigung der Bedarfserhebungsphase abgeschlossen, die Ergebnisse konnten vorgestellt werden. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass viele der Frauen mit Migrationshintergrund (30 bis 40 Jahre alt) zum Teil über ein verbessserungswürdiges Sprachniveau verfügen, die Anerkennungsfrage nicht geklärt ist und die Kinderbetreuung wichtigstes Thema ist. Mit einer guten sozialen Integration und klaren Orientierung lässt sich die Motivation zum Erwerb weiterer Qualifikationsschritte dauerhaft stärken.
Überlegungen für einen Grundbildungspfad, der die Beratung durch Expert*innen und damit die Orientierung der Zielgruppe erleichtert, wurden als erster Entwurf vorgestellt und dieses Instrument als ausbaufähig diskutiert.
Nächste Schritte im Projekt sind die Sammlung bestehender Maßnahmen aller Träger und Institutionen in Oberhausen für die Zielgruppe, Entwicklung von Ergänzungsangeboten und die Etablierung eines Bildungslotsen für den Beratungsprozeß. Das Netzwerk in Oberhausen begleitet das Projekt und die Projektschritte aus Praxisicht.
In der Praxis kann gerade ein solches Netzwerk aller im Feld der pädagogischen Berufe tätigen Institutionen, bislang nicht koordinierte Angebote verbinden und so bessere Ergebnisse für die Zielgruppe entwickeln!
